Beratung Zuckerwaren-Regal

Ob Bonbons, Kaugummi, Fruchtgummi, Lutscher oder Marshmallows - kaum eine Warengruppe ist so vielfältig wie die Zuckerwaren. Die Leckereien sind bei fast allen beliebt: Rund 93 % aller deutschen Haushalte haben 2015 mindestens ein Zuckerwarenprodukt gekauft. Bei durchschnittlich 18 Einkäufen pro Jahr und Haushalt ist das eine Summe von knapp 670 Millionen Einkaufsakten.

Für Supermärkte bedeuten Zuckerwaren deshalb vor allem eines: Umsatz. Information Resources zufolge haben die Deutschen im vergangenen Jahr 2,3 Milliarden Euro dafür ausgegeben. Wie ein shopperorientiertes Süßwaren-Regal im Supermarkt aussieht, zeigt unsere Grafik.

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UNSERE PLATZIERUNGS TIPPS

  1. Zuckerwaren im 1. Marktdrittel und im Kundenlauf platzieren
    Die Zuckerwaren sind Impulsartikel. Es gilt: gesehen gleich gekauft. Deshalb sollten die Warengruppe gut sichtbar im Markt platziert werden
  2. Warengruppe geschlossen platzieren.
    Die Warengruppen nicht unterbrechen z.B. um eine Ecke herum. Wenn die Warengruppe nicht zusammen platziert werden kann, dann z.B.  Gondelköpfe nutzen
  3. Suchverhalten der Shopper berücksichtigen
    Der Shopper erwartet Zuckerwaren innerhalb des Süßwaren-Regals. Dort orientiert er sich zunächst nach Segmenten wie z.B. Kau-, Husten- oder Fruchtbonbons- und hält dann nach den Marken Ausschau.
  4. Subkategorien in Blöcken platzieren
    Klare Strukturierung der Bonbons, Kaugummis, Lutscher und Fruchtgummis in geschlossenen Blöcken.